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Friederike B
Mitglied seit 2020
Das abstrakte Malen ist für mich die unmittelbarste Kommunikationsebene, in der ich mich reflektiere, mich etwa neu...
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Friederike B im Selbstporträt

Das abstrakte Malen ist für mich die unmittelbarste Kommunikationsebene, in der ich mich reflektiere, mich etwa neu mit einer Situation auseinandersetze und dabei meinen Emotionen Ausdruck verleihen kann. Dieser Dialog mit der Leinwand ist weder themengebunden noch gegenständlich geprägt, sondern farbgestaltend, wobei die Farbe im Mittelpunkt steht. Wie ich diese auftrage, etwa gestisch oder punktuell und detailliert, umrisshaft oder verlaufend, bleibt allein an das gebunden, was Farben im Zusammenspiel auf begrenzter Fläche verlangen, wobei sich Spannung und Harmonie die Balance halten sollten. Auf meist groß angelegten Quadraten trage ich spachtelnd, pinselnd und kratzend unter Drehung des Bildträgers frisch angeriebene Pigmente in transparent bis deckenden Schichten auf.
Da ich aber auch Farben und Konturen in ihrer Komplexität ganz erfassen und studieren möchte, brauche ich das Erleben des Sichtbaren, das ich mir am liebsten aus der Natur hole. So entstand z. Bsp. eine Serie von fließendem Isarwasser mit dessen Grüntönen. Bei der Serie der Obststilleben, gehe ich noch mehr ins Gegenständliche und untersuche Licht und Schatten. Ich betrachte sie als Hommage an die Wunder der Natur.
büch.org