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Georg Droz dit Bushet
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10 Fragen an Georg Droz dit Bushet

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Die Plattencover der Rockmusik um 1970 und ein Bild aus der Triologie " As I Opened Fire" von Roy Lichtenstein,das mich sehr faziniert hat, haben mich dazu gebracht, selbst Stifte in die Hand zu nehmen und eigene Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen.
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Gedrucktes Papier, mit angedachtem Tages- oder Wochenwert, um seine Aktualität beraubt nur noch für den Altpapiercontainer, zum Kamin anzünden oder zum Fische einwickeln nutze, hat es mir angetan.Fotos aus dem fahrenden Auto, von der TV Oberfläche.
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Am Rechner die digitalen Arbeiten, am Arbeitstisch die mehrschichtigen Collagen auf Acryl
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Ein Stück Tesafilm, hängen geblieben an einer Seite aus dem Stern, abgemacht, mit Spucke vom Papier befreit und gesehen, dass die Farbpartikelauf dem Tesa verblieben sind.Das war meine persönliche Mondlandung.Arbeite heute natürlich nicht mit Tesafilm.Habe gut 10 Jahre experimentiert und beschichte heute meine Folien mit "?"und übertage sie.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Ein älterer Mann, der selber auf der Ausstellung Mineralien geschliffen hat, der lange vor einem Bild stehen blieb, zu seinem Nebenan sagte, "Wie macht der das?" und weiterging.Sein Blick bleibt mir unvergessen.
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Deises Gefühl, das wohl jeder hat, der kreativ tätig ist, wenn das Ergebnis so ist, wie mann es haben wollte, dieser innere Orkus des Geistes, treibt einen weiter, läßt keine Ruhe, erlaubt keinen Stillstand.Wenn man dann auch noch wirtschaftlich gut davon existieren kann, hat man einen guten Grund, Kunst zu machen.
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Ich arbeite mit einer beschichteten Folie,auf der ich meine objekte aufbringe, vom Papier befreie und überlagern kann und kann gegebenenfalls mit Spachtel und Pinsel bearbeiten. Die fertige Folie kann ich auf beliebige Träger Papier, Keilrahmen, aber auch Auto, Tür usw... auftragen.Diese Technik ist sehr vielseitg und deshalb arbeite ich damit.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Das ist unterschiedlich.In der Regel 1 - 2 Wochen
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Roy Lichtenstein, Kurt Schwitters, Andy Warhol, Edward Ruscha, Joe Tilson, Uwe Seeler, Claes Oldenburg, John Mayall, Richard Hamilton, Ute Maria D., Jae Eun Jung, Ernesto Che Guevara, Keith Richards, Lion Feuchtwanger, Angela Davis, Agam Yaakov, John Wessley, Mario Westphal, Janis Joplin, Herge, Rosa Luxemburg, Hermann Hesse, Klaus Voormann
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Meine Lieblingsmusik:Carl Orff: Carmina Burana Pink Floyd: Dark Side of The Moon Charlie Parker: Jazz At Massey Hall