Juergen Wagner
Mitglied seit 2019

10 Fragen an Juergen Wagner

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Durch meinen Großvater. Er war akad. Restaurator und Maler.
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Ist sehr verschieden. Beim Zyklus "Impressionen" zB. verarbeite ich meine Erinnerungen an meine eigene Taucher-Karriere sowie die Erinnerungen an die Unterwasser-Gemälde meines Großvaters tatsächlich am Meeresgrund gemalt; eine beim Straßenbahn-Fahren gesehene, rostende alte Eisentüre. Oder im TV gesehene Filme, deren Empfang gestört war usf.
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
In meinem Atelier, das ich 2005 nach meinen Plänen bauen habe lassen.
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Bei Prof. Josef Maria Svoboda, akad. Restaurator und Maler Wien, 1918 - 2003.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
"Herr Wagner, egal was Sie machen, es ist immer eine runde Sache". Das hat mich einstens sehr geehrt.
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Ist mein Leben. Ist mein Beruf. Und es macht Spaß, die Herausforderungen an einen selbständigen Maler anzunehmen.
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Es ist die Spachteltechnik, bevorzugt in Öl aber auch in Akryl. Es kommt meiner zur Abstraktion neigenden Umsetzung entgegen. Und ich mag Materialität, also in diesem Falle den pastosen Farbauftrag. Und das genaue Abstufen meiner Farbwerte gelingt damit auch sehr gut.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
6 bis 130 Arbeitsstunden direkt an der Staffelei. Genauer kann ich das nicht eingrenzen, da es sehr stark vom zu Malenden abhängt.
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Als Maler Josef Maria Svoboda sehr und in den Anfängen sicherlich auch Emil Nolde.
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Fällt mir gerade nichts dazu ein. Jepp.