Künstler
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KATTIE Kerstin Eisold
Mitglied seit 2006
Eigene Website: www.kattie-arte.de

10 Fragen an KATTIE Kerstin Eisold

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Vermutlich ist Kunst für mich Alltag, das heißt ich wurde so geboren. Schon als Kind war ich ständig mit der Wahrnehmung beschäftigt, die für mein Schaffen unerlässlich ist. Irgendwann, vielleicht mit 9, 10oder 11 Jahren sah ich einen Film über Van Gogh, der viele Facetten der Psyche des Künstlers zeigte und ich war tief ergriffen und begriff...
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Meine größten Inspirationen war immer die Natur, die Seelenhaftigkeit alles Sichtbaren und Unsichtbaren, die Religionen, das Mystische und die Nichtwissenschaften udn die Musik
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Viele meiner Bilder sind ältere Werke, die ich auf dem Küchentisch schuf, als es mir nicht bewusst war, daß dies Kunst ist, weil ich malte, um zu lieben und um zu malen. Im Übrigen kann auch schon ein Frühstücksbrot ein Kunstwerk sein, oder?
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Zunächst durch Beobachtung, Beharrlichkeit, ohne eine Ausbildung an einer Schule, also als Autodidakt. Hilfreich hinzu kam eine Goldschmiedelehre. danach kamen eher störende Faktoren: Graphikausbildung. In späteren Jahren habe ich ein Kunststudium absolviert, bei dem ich mich mit Techniken anfreundete und auch das Plastizieren für mich entdeckte
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Gesagt oder geschrieben hat sonst nie jemand etwas wirklich wichtiges. Aber es gab einen UNGLAUBLICHEN Rahmenhersteller, der mir anstelle vieler Worte einen wundervollen alten Rahmen für ein Bild schenkte, um ein anderes in seine Sammlung aufzunehmen.
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Weil ich nicht anders kann.
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
350 Zeichen für diese Antwort vermutlich nicht aus: Ich bevorzuge die Herausforderung mir unbekannter Techniken. Außerdem verstehe ich mich als ganzheitliche Künstlerin: Ich tanze, musiziere, male, zeichne,schreibe, graviere, schmiede, ziseliere, schleife, plastiziere, viel Kunst ist Alltag, usw... Zur Zeit versuche ich mich in der Steingravur
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Das ist sehr unterschiedlich. Der Entstehungsprozess beginnt mit einer Art Begreifen, einer Erkenntnis, einer gefundenen Antwort, auf die vielen Fragen die das Leben stellt. Es gibt keine Regel für die Dauer der Kunst. Zum Kunstwerk wird es doch erst durch den Betrachter, also wird die Dauer eher durch die Öffentlichkeit bestimmt.
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Es gibt mehr Menschen, die mich behindert und gestört haben.
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Was ist Kunst? Kunst sollte eine überpersönliche Sprache sein, die Inhalte oder Botschaften überbringt, die weitergegeben werden. Kunst, das ist ein Auftrag allumfasender Liebe. Kunst, das sind Kommunikationsmöglichkeiten unterschiedlichster Gesprächspartner und auch ein Angebot, etwas Fremdes, Ungekanntes zu verstehen.