Karla Maria Hinze
Mitglied seit 2007
Eigene Website: pigmentis.vpweb.de

10 Fragen an Karla Maria Hinze

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Zur Kunst gekommen bin ich wohl über visuelle Eindrücke in Kinderbüchern, die mir in jüngsten Jahren zur Verfügung standen. Ein paar dieser Bücher habe ich sogar noch. Darin werden in bunten Farben Bildergeschichten erzählt, die ich zum Leidwesen meiner Eltern "kreativ" überpinselte.
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Zum Beispiel inspiriert mich der Genuss. Ein gutes Essen, ein wohlschmeckender Wein, auch der Duft von Kräutern oder frisch gepflücktem Obst. Im Ergebnis führt das zu Stilllebenmotiven.Dann bin ich sehr gerne in Wald und Flur, am Meer, oder schaue mir interessante Gebäude an. So habe ich meine Motive unmittelbar vor Augen.
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Fakultativ im Herzen. Praktisch im Atelier oder vor Ort.
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Meistens autodidaktisch. Ich habe Meistertechniken immer wieder kopiert und beschäftigte mich mit den Lebensläufen alter und junger Meister. Später besuchte ich Abendschulen und Kunstseminare. Bei Reisen ins Ausland schaute ich dort ansässigen Künstlern über die Schulter und nahm an deren Kursangeboten teil.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Neben notwendiger Konversation, manchmal Schönreden, doch gottseidank auch konstruktiver Kritik, gibt es für mich ganz wichtige, weil spontane Aussagen von Betrachtern meiner Bilder. z.B.:"...als ob er lebendig vor mir sitzt..."Ich habe mich in den Frosch verliebt..." oder "Meine Güte, ich schau auf das Bild - und denk' ich bin mittendrin!"
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Früher wollte ich unbedingt damit zeigen, was mich und andere stört. Heute male ich die liebenswerten Dinge, die mir auch im Leben Freude bereiten. Ich bin stolz, wenn ich sehe, was mir gelingt und glücklich, wenn andere sich mit mir darüber freuen können.
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Ich arbeite mit vielen Techniken gern, es ist aufregend und spannend, sein Werk darin wachsen zu sehen. Mein Herz hängt aber doch noch sehr an der Aquarelltechnik. Wahrscheinlich ist es immer wieder die Herausforderung mit dem Wasser, was sich spontan eben seinen eigenen Weg sucht - und meist auch findet.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Zwischen 5 Minuten und 100 Stunden - reine Mal-Zeit. Öltechnik dauert länger.
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Ja. Das gilt vor Allem für den Bildaufbau.
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Fällt mir ad hoc keine ein.