Künstler
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chamalin
Mitglied seit 2018

10 Fragen an chamalin

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Bereits als kleines Kind, prägte ich mir fast fotografisch in der Buchhandlung von meinem Vater die Bilder der Kinderbücher ein und versuchte zu lesen und zu malen. Er hatte immer einen Malblock und Zeichenstifte für mich.Oft schaute ich Ihm zu wie er in seinem Atelier seine Bildhauerarbeit machte.Er führte mich zur Kunst und war mein Mentor.
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Das Leben ist die Inspiration. Stundenlang wanderte ich oft durch die Museen und habe immer innerlich seufzend und ehrfürchtig festgestellt, daß ich nie die Kunst der alten Meister malen kann.Doch war ich nie entmutigt und fing an, mein eigenes Sehen meiner inneren Bilder umzusetzen. Wenn man die Augen innen und äußerlich öffnet sieht man alles.
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Schnell und präzise erfolgt meine Umsetzung für meine Gedanken und Bilder. Ich will keine Zeit verlieren und kann stundenlang ohne Unterbrechung malen.Ich nehme Kontakt zu meiner Leinwand auf und weiß oft nicht , warum ich jetzt dieses Bild entstehen lasse. Ich lasse mich von meiner eigenen Inspiration führen und setze meine Gedanken in Kunst um.
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Von meinem Vater habe ich autoditaktisch den Sinn für Farben,Formen und Kunst angenommen.Ich durfte bei einem alten großen Münchner Maler Lehrstunden nehmen. Das habe ich bis heute nicht vergessen. Ich male und habe meine eigene Ausbildung durch Ihn.Das ist für mich persönlich mystisch. Das ich mich in meiner Kunst ausdrücken darf und kann.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Die größte Aussage über meine Bilder hörte ich von einem Kurator während der Frankfurter Buchmesse 2004. Da fing ich selber an, mit anderen Augen meine eigene Kunst zu betrachten. Es war ein Schlüsselerlebniss und ich forderte mich auf, weiter meinen Weg zu gehen. Die fundierte Beschreibung meiner Kunst erhielt ich durch Wegbegleiter und Freunde.
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Die Kunst ist für mich mein Ausdruck dem vielfältigen Leben den Raum zu geben. Durch meine Kunst kann ich einen Beitrag leisten um auf die globale Veränderung, mit der unsere Erde kämpft, hinzuweisen.Ich will die Menschen die für Sie kämpfen, unterstützen. Meine Kunst ist mein Gesicht Das ist die Verantwortung die ich übernommen habe.Das ist Liebe
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Meine Technik ist das Spiel mit den Ölfarben und die Faszination von Acyrl.Sie erlauben mir in vielen Schichten zu malen und die wunderschönen bunten Farben sind der Stempel für meinen Ausdruck in meiner Technik.Durch Sie kann ich malen und ich gewinne das Gefühl ,das meine Bilder durch Sie igendwie unsterblich sind. Ich danke meinen Bildern.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Ich habe mein größtes Kunstwerk in einem Tag gemalt.Das ist unerreicht, denn ich befand mich in einer Initiation für mein Werk. Das Gemälde hat eine Gestalt angenommen und mit mir kommuniziert. Über die Erde,Ihre Kinder,über Menschen und Ihre Gedanken. Diese sind in das Bild geflossen.Ich benötige Zeit für meine Bilder, doch diese ist relativ kurz
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Meine Eltern haben mich immer zu Museen und Ihrer Kunst mitgenommen mit 4 oder 5 Jahren war ich schon am Markusplatz in Venedig.Stundenlanges Staunen in Museen für die Kunstwerke war ein Erfolg für meinen Vater und unvergessen ist seine Ansichtskarte, die er mir bei einem Museumsbesuch geschenkt hat.Der Kontakt zu Künstlern war eine Bereicherung
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Ich bedanke mich für das Interview und freue mich sehr über Ihre Möglichkeit die Sie für Künstler gleich welcher Art geschaffen haben.Es ist eine Plattform, die irgendwie in einer fast räumlichen Unbegrenztheit , mir das Gefühl vermittelt, in allen Ebenen mit der allergrößten Schaffensfreude den ureigenen Kunstausdruck zu malen und zu präsentieren.