Interview

10 Fragen an Goldletter

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Als "gelernter" Gebrauchsgrafiker habe ich in Agenturen als Art-Director und Atelier-Leiter meinen Berufsalltag hinter mich gebracht. Im "Rentenalter" wurden die Zwänge abgelegt und die freie Arbeit rückte nach vorn.

Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?

Immer auf der Suche... Klaro, man sieht etwas, man liest etwas, man hört etwas: Also mache ich etwas.

Wo entstehen Ihre Kunstwerke?

Schwere Frage. Die Idee beginnt im Kopf. Oder auch im Traum. Schnell bin ich bei der Realisation: Gerne mit Acryl-Farben auf Leinwand. In neuerer Zeit auch gerne mit 3D-Druck. Aber auch immer im Poster-Format mit Hilfe des Computers.

Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?

Die Gestaltungs-Arbeit als Grafiker war oft dicht an der Kunst.

Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?

Ich glaube, dass muss noch geschrieben werden. Im persönlichen Umfeld wurde schon sehr viel gesagt und gelobt.

In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?

Ich habe Freude am bildhaften Gestalten. Ich habe Freude an Farbigkeit. Ich habe Freude am "fertigen Objekt".

Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?

In der Malerei Acryl-Farben auf Leinwand. Bei meinen 3D-Bildern gefräste, flächige Teile und 3D-Drucke. Warum: Intuitiv... Es kommt einfach über mich...

Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?

Mehrere Wochen bis Monate, manchmal geht es auch ganz schnell.

Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?

Ja, meine Frau. Sie ist die beste Kritikerin.

Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?

Gibt es auch Werke, die nicht verkauft werden? Ja, wenn ich lange daran gearbeitet habe und viele sagen: "So geht das aber nicht". Dann bleibt das Bild bei mir. Basta.