Interview

10 Fragen an ilonabrombacher

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Eigentlich habe ich schon immer gemalt, von kleinauf. Visuelle Eindrücke haben mich schon immer fasziniert und geprägt und mündeten oft in Versuchen, diese auf Papier und inzwischen auch Leinwand zu bringen. Ich bin - mit ein paar Unterbrechungen - ständig kreativ.

Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?

Eindrücke, Gefühle, die ganze Turbulenz des Lebens drängt nach Ausdruck. Ob Begeisterung, Trauer oder Wut, egal, alles hat sein Bild. Die Motive entstehen in Kopf und Bauch!

Wo entstehen Ihre Kunstwerke?

In einem mir zur Verfügung stehenden Raum. Früher in meinem Zimmer, heute in meinem Atelier - außer im Winter, dann jetzt in unserer großen Wohnküche.

Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?

Bin ausgesprochene Autodidaktin, inspiriert von Motiven, die ich unbedingt malen möchte, nur eingeschränkt durch die mir zur Verfügung stehenden Materialien und der Zeit, die mir zum Probieren und Üben bleibt.

Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?

Ich hätte einen sehr guten Blick für Farben und Details. Die Freude und die Bewunderung in den Augen des Betrachters, auch die überraschte Frage "Und das hast DU gemalt???" sind wunderbare Komplimente.

In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?

Weil ich es schon immer wollte.Weil ich nicht anders kann.Weil ich endlich Zeit habe, mich auszutoben.

Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?

Angefangen habe ich mit Bleistift-Portraits, ganz zaghaft später mit Farbstiften und Pastellen die Farbigkeiten erkundet, inzwischen bin ich neugieriger und immer mutiger mit allem, was mir unter die Nägel kommt.

Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?

Das kommt ganz darauf an. Je nachdem, wie groß das Bild ist, womit ich arbeite und ob ich etwas ganz, ganz bestimmtes erzeugen will. Bei den Portraits kann es schon passieren, das ich an Nuancen etwas länger sitze, aber auch ein 70x100 cm-großes Grafik-Bild mit Faserstiften dauert so seine Zeit.

Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?

Ja, sehr viele, aber Namen zu nennen, wäre schier ungerecht. Auf jeden Fall tut mir die Begeistrung in meiner Familie sehr gut.

Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?

Die Frage, ob Kunst von Können kommt, steht immer im Raum. Ich denke, jede Art von künstlerischem Ausdruck hat seine Berechtigung, muss aber dennoch nicht jedem gefallen. Ich ziehe mich hoch an dem, was mir gefällt, lass mich ermutigen und antreiben. Und wie lange man an einem Werk sitzt, ist nicht von Bedeutung, sondern die Wirkung.