sCULTO AF

Selbstporträt

sCULTO AF alias Andreas Fahr Offenburg ( * 1954 )

sCULTO AF befasst sich als Autodidakt seit 1970 mit Druckgrafik, beeinflusst durch einen Schüler der Malergruppe „Die Brücke“. Nach Aufgabe seines „bürgerlichen“ Berufes nahm er 2012 intensivierte Kunststudien auf.
Grundlage seiner grafischen Arbeiten ist der Holzschnitt. Auf ihn greift er nicht etwa zurück, um Auflage zu machen. Vielmehr nutzt er die Kraft dieser Technik zum Ausdruck. Daraus resultiert eine lebendige Originalität der Werke: es entstehen Einzelstücke. Selbst, wenn ein Druckstock öfter verwendet wird, so stets in einem andern Kontext, verfremdet oder collagiert. So verleiht er den Holzschnitten fast immer absoluten Unikatcharakter. Er bezieht dazu auch den Bildträger ein und druckt auf den unterschiedlichsten Materialien wie Pflanzenfaserpapier, Zeitung, Bütten, Holz oder echtem Papyrus.

Seit 2014 widmet sich sCULTO AF verstärkt der bildhauerischen Arbeit. Die meist figürlichen Objekte sind häufig von der Bauhaus - Idee beeinflusst und reichen von abstrakt bis surreal. Aber sCULTO AF nimmt in seinen Objekten gerne auch ganz realistisch zeitgenössische Themen und Personen humorvoll auf`s Korn. Er arbeitet bevorzugt mit glasierter Keramik, Stein oder eigens entwickelter Blockwellpappe. Diese kombiniert er mit bunten Keramikelementen zu spannungsgeladenen Objekten.

2020 hat sCULTO die radikalen Veränderungen der Lebensverhältnisse im Zyklus " Gemalte Gedanken" reflektiert. Dabei erkundete er eine für ihn neue Technik: digitale Webmalerei. Am Smartphone sind - mit dem Finger gemalt und gezeichnet - ca. 90 Bilder entstanden, die teils auf aktuelle Ereignisse Bezug nehmen, teils aber auch Stimmungen wiedergeben oder veränderte Umweltparameter zeigen.

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