Selbstporträt

Geboren und aufgewachsen in der Lüneburger Heide,
lebt in Trier

Künstlerische Ausbildung
2020 - 2017 
Studium der Freien Kunst an der Europäischen Kunstakademie Trier, Diplom
Davor zahlreiche Mal- und Zeichenkurse bei verschiedenen Dozentinnen und Dozenten

Meine Arbeiten entspringen im allgemeinen jeweils meinen momentanen Stimmungen, es gibt weder Ziel noch Motto. Ich lege mich auch nicht fest auf eine bestimmte Technik oder Herangehensweise. Ich nehme mir die Freiheit zu malen und zu zeichnen, was mich gerade anspricht und mir Freude macht. Die Natur, eine plötzliche Eingebung/Idee, ein Satz, ein Foto, eine Blume, auch eine Technik können Auslöser für meine Bildideen sein.
Während des Malens entstehen weitere Assoziationen, die mich intuitiv zu dem endgültigen Bild führen.
Das Spielerische in meinem Arbeitsprozess - das Andeuten von Geschichten - ist ein wichtiger Bestandteil meiner künstlerischen Tätigkeit. Dabei können recht bizarre oder abstruse Szenen entstehen, welche mich jedes Mal selbst überraschen und begeistern.

Eine weitere Leidenschaft gilt dem Urban Sketching, d. h. dem Anfertigen von kleinen aquarellierten Zeichnungen unterwegs vor Ort. Manchmal entstehen dabei auch Landschaftsaquarelle.

"Ernst ist das Leben, heiter die Kunst" (Friedrich Schiller)

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Begleittext
Silke Brösskamp, Dozentin an der Europäischen Kunstakademie Trier, anläßlich der Diplomausstellung (2020)

„Frei von Erwartungshaltungen, weder eigenen noch fremden, lässt Susanne sich ungebunden von Sätzen, Träumen, Stimmungen, Kindheitserinnerungen oder Techniken treiben. Die bange Frage „Ist das Kunst?“ ist ihr ebenso fern wie ein zwanghaftes Ringen um positive Resonanzen zukünftiger Betrachter*innen. Die Frage nach dem Niveau eines Bildes stellt sich erst, wenn dieses für sie abgeschlossen ist.
Eine seltene Qualität, die mich begeistert.

Einmal schüttet sie Farbe auf Papier, entdeckt in Farbschlieren und Flecken bizarre Figuren, die sie linear hervorhebt, ein anderes Mal fasziniert und imitiert sie die Vorgehensweise anderer Künstler. So beginnt sie beispielsweise, wie einst Cézanne, mit einem Fleck in der Mitte ihrer Leinwand. Techniken zu erkunden liebt sie: ist eine gelungene Studie ihr zu nichtssagend, fügt sie mutig frech humorvoll eine skurrile Figur, eine wunderliche Architektur hinzu.
Eins ist ihr besonders wichtig: mit ihren Bildern eine heitere Stimmung zu verbreiten.
Einfach phantastisch, wie ihr Titel so schön zweideutig sagt.“

Susanne Binder

Susanne Binder

  • Deutschland
    Mitglied seit 2020

Ausstellungen

Ausgewählt

Trier, Deutschland 2020

Positionen 2020

der Europäischen Kunstakademie Trier, Deutschland 2020

… einfach phantastisch

Landgericht Trier, Deutschland 2020